Linux User Group Ansbach


Blog Eintrag

Linux User Group Ansbach begrüßt Antrag auf Einsatz freier Software

17. Dezember 2009 Ellen Herbes Aktuelles Keine Kommentare

(im/dh) Die Linux User Group Ansbach begrüßt den Antrag der CSU-Stadträte Dr. Christine von Blohn und Thomas Deffner auf den Einsatz „kostenfreier, quelloffener Software“ an den rund 350 PC-Arbeitsplätzen der Stadtverwaltung sowie in den Schulen. Durch den Einsatz von Freier und Offener Software können Lizenzkosten für proprietäre Software nicht nur gespart werden, sondern auch in die Entwicklung konkreter Anwendungen mittels lokaler Dienstleister investiert werden. Dadurch entstehen lokale Arbeitsplätze, lokales Know-How und die Wertschöpfung bleibt vor Ort.

Da das freie Betriebssystem Linux und andere quelloffene Software mittlerweile problemlos mit der kostenpflichtigen und lizenzgebundenen Konkurrenz mithalten können, steht einem Einsatz nichts im Wege. Freie Software wird stetig auf der ganzen Welt weiterentwickelt und ist dadurch dauerhaft auf dem aktuellen Stand der Dinge. Von den meisten Linux Betriebsystemen gibt es mindestens einmal pro Jahr eine aktuellere Version, diese werden regelmäßig mit Aktualisierungen und Sicherheitsupdates versorgt und das alles für kein oder sehr wenig Geld.

Durch die Umstellung der PC-Arbeitsplätze auf OpenSource Software kann sich die Stadt Ansbach unabhängiger von einzelnen großen Unternehmen im Ausland machen und sich besser an Standards und Normen ortientieren als bisher.

Dass quelloffene und kostenfreie Software erfolgreich eingesetzt werden kann, zeigen nicht nur Firmen wie Google oder IBM, sondern auch die französische Gendarmerie, die nach eigenen Angaben durch den Einsatz von Linux und anderen Anwendungen, ihre IT-Kosten um rund 70% senken konnte. Was bei angenommen gleichen Einsparpotenzial der Stadt Ansbach eine Summe von über 700.000 EUR jährlich ausmachen würde.

Fragen zu diesem Themengebiet beantwortet die Linux User Group Ansbach der Stadt Ansbach und allen interessierten Bürgern unter anderem auf der Internetseite (www.lug-an.de) und über die dort genannten E-Mail Adressen.

Text: Ingo Meldau und Ellen Herbes

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